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In memoriam
Kristalle treiben es bunt
Von Joachim BUROW †
Die Farbe von Kristallen können Berliner Chemiker über die Anordnung der Moleküle variieren. Durch Selbstorganisation der Moleküle nehmen diese bestimmte Strukturen an, diesen Kristallisationsprozess kann man beeinflussen z.B. durch Wärme oder Feuchtigkeit. Je nach Winkel zum Licht erscheinen die Moleküle in unterschiedlicher Farbe. Sehr schön sichtbar kann man diese Kristalle mittels Polfilter machen.
Die betörenden Farbtöne eines Sonnenunterganges, das prächtige Gefieder eines Vogels oder die leuchtende Buntheit eines Blumenstrausses - aus der Sicht des Physikers sind solche Farbwunder bloß Effekte optischer Gesetze. Sie entstehen aus dem weissen Licht der Sonne, ein Gemisch elektromagnetischer Strahlen mit unterschiedlichen Wellenlängen - Teile werden absorbiert oder reflektiert. Wird ein Farbstoff aufgenommen,
z. B. Rot bleibt die Komplementärfarbe Grün zurück.
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| Acetamit |
Soda |
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